1. Einführung in die Portfoliotheorie und Aufgabenstellung [0]

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  1. Die Übungsaufgabensitzung befasst sich mit der Portfoliotheorie und deren Anwendung. [0]
  2. Es sollen der Erwartungswert und die Standardabweichung (Risiko) eines Portfolios berechnet werden. [0]
  3. Zuletzt wird der Anteil von Wertpapier 1 bestimmt, um sich im effizienten Bereich aufzuhalten. [0]
  4. Der Übungsaufgaben-Generator bietet drei Extremfälle der Korrelation: [1]
    1. Vollständige negative Korrelation. [2]
    2. Keinerlei Korrelation (Null). [2]
    3. Vollständige positive Korrelation. [2]
  5. Für diese Übungsaufgabe wird eine Korrelation von Null generiert, um die Aufgabe schwieriger zu gestalten. [3]
  6. Es werden hergeleitete, gekürzte Formeln verwendet, die eine schnelle Berechnung des Risikos ermöglichen. [4]

1.1. Generierte Übungsaufgabe und Werte [6]

  1. Die generierte Aufgabe ist an traditionelle Klausuraufgaben angelehnt. [6]
  2. Die Korrelation beträgt 0. [6]
  3. Die Werte der Wertpapiere sind: [7]
    1. Wertpapier 1: Erwartungswert (I1) = 17; Standardabweichung (Sigma 1) = 7,8. [7]
    2. Wertpapier 2: Erwartungswert (I2) = 9; Standardabweichung (Sigma 2) = 5,5. [7]
  4. Ein größerer Erwartungswert geht immer mit einem größeren Risiko einher. [10]
  5. Der Anteil von Wertpapier 1 (X1) soll 50 % (0,5) betragen. [11]

1.2. Zu ermittelnde Größen [12]

  1. Ermitteln Sie den Erwartungswert des Portfolios. [12]
  2. Ermitteln Sie die Standardabweichung des Portfolios. [14]
  3. Ermitteln Sie den minimalen/maximalen Anteil von Wertpapier 1. [15]

2. Berechnung des Erwartungswerts des Portfolios [16]

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  1. Die Werte werden zur Bearbeitung in eine Word-Datei kopiert. [16]
  2. Die Formel für den Erwartungswert des Portfolios () lautet: [20]

    • : Anteil von Wertpapier 1. [21]
    • : Erwartungswert von Wertpapier 1. [21]
    • : Anteil von Wertpapier 2. [21]
    • : Erwartungswert von Wertpapier 2. [21]
  3. Der Anteil von Wertpapier 2 () ergibt sich aus , da die Anteile immer 100 % ergeben müssen. [24]
    • (50 %). [25]
    • (50 %). [25]
  4. Einsetzen der Werte: [25]

  5. Die Berechnung ergibt einen Erwartungswert des Portfolios von 13. [26]

3. Berechnung der Standardabweichung (Risiko) des Portfolios [27]

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  1. Als Nächstes wird die Standardabweichung () bzw. das Risiko berechnet. [27]
  2. Es wird die gekürzte Formel für den Fall keinerlei Korrelation () verwendet. [28]
  3. Die gekürzte Formel für die Standardabweichung des Portfolios lautet: [30]

    • Diese Formel darf nur bei keinerlei Korrelation angewandt werden. [30]
  4. Einsetzen der Werte: [35]

  5. Die Berechnung ergibt eine Standardabweichung von 4,77 (auf zwei Stellen gerundet). [36]
  6. Ergebnisvergleich der Mischung: [38]
    • Die Mischung (50/50) erhöhte den Erwartungswert von 9/17 auf 13. [39]
    • Die Mischung senkte das Risiko (Standardabweichung) von 7,8/5,5 auf 4,77. [41]
  7. Die Standardabweichung ist geringer, weil bei keinerlei Korrelation das Risiko durch die Mischung verloren geht. [43]

4. Bestimmung des minimalen Anteils von Wertpapier 1 (Effizienter Bereich) [44]

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  1. Nun soll der minimale bzw. maximale Anteil von Wertpapier 1 bestimmt werden. [45]
  2. Es muss geprüft werden, welches Wertpapier die höhere Standardabweichung hat. [47]
    • Wertpapier 1 () hat die höhere Standardabweichung als Wertpapier 2 (). [48]
  3. Grafische Darstellung des effizienten Bereichs: [50]
    • Das Diagramm zeigt den Erwartungswert () auf der Y-Achse und das Risiko () auf der X-Achse. [50]
    • Wertpapier 2 (geringerer , geringeres ) liegt links unten. [52]
    • Wertpapier 1 (höherer , höheres ) liegt rechts oben. [54]
    • Bei keinerlei Korrelation wird eine Bäuchlingskurve (konvexe Kurve) zwischen den Punkten gezogen. [58]
    • Der effiziente Bereich ist nur der Teil der Kurve, der rechts vom Tiefpunkt liegt. [60]
  4. Effizienz-Kriterium: Jeder Punkt links vom Tiefpunkt ist ineffizient. [62]
    • Man könnte das gleiche Risiko () mit einem höheren Erwartungswert () abbilden. [62]
  5. Es muss bestimmt werden, wie viel minimal an Wertpapier 1 im Portfolio sein muss. [65]
  6. Da Wertpapier 1 die höhere Standardabweichung hat (), muss der Anteil von Wertpapier 1 () größer als ein bestimmter Wert sein. [49]
    • Wäre , müsste kleiner als der Wert sein. [67]

5. Berechnung des minimalen Anteils von Wertpapier 1 [69]

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  1. Die Formel zur Bestimmung des Tiefpunkts (Minimum) der konvexen Kurve wird verwendet. [73]
  2. Die Formel für den minimalen Anteil von Wertpapier 1 () lautet: [73]

  3. Einsetzen der Standardabweichungen: [76]

  4. Die Berechnung ergibt: [77]

  5. Der minimale Anteil von Wertpapier 1 muss 33,21 % betragen oder mehr. [79]
  6. Dieser Wert stellt das Minimum dar, um sich auf der effizienten Linie zu befinden. [83]
  7. Wenn der Anteil von Wertpapier 1 unter 33,21 % sinkt, ist das Portfolio nicht mehr im effizienten Bereich. [81]

6. Überprüfung der Ergebnisse [86]

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  1. Die berechneten Ergebnisse werden mit der Auflösung des Übungsaufgaben-Generators verglichen. [85]
  2. Erwartungswert des Portfolios: 13 (Bestätigt). [88]
  3. Standardabweichung des Portfolios: 4,77 (Bestätigt). [90]
  4. Minimaler Anteil von Wertpapier 1: bzw. (Bestätigt). [91]
  5. Die Aufgabe wurde richtig berechnet. [93]
  6. Die Portfoliotheorie ist einfach zu berechnen, sobald man sie verstanden hat. [94]
  7. Die gekürzten Formeln ermöglichen ein ultraschnelles Rechnen in der Klausur. [95]
  8. Weitere Informationen zum Investitionspaket sind auf Fernstudium for you verfügbar. [99]